HELPERG Ecosystem

Leistungen

Straßengüterverkehr in Europa.

Vier Ladungsarten, ein Verkehrsträger. Welche zu einer Sendung passt, hängt davon ab, wie viel Laderaum sie beansprucht, wie oft sie angefasst werden darf und wie fest der Termin steht.

Ladungsarten

Vier Arten, eine Sendung zu bewegen.

Die Begriffe überschneiden sich im Sprachgebrauch. Auf dieser Website bezeichnen sie vier unterschiedliche Beförderungsarten.

Komplettladung (FTL)

Das Fahrzeug wird ausschließlich für eine Sendung eingesetzt und fährt direkt von der Beladestelle zur Entladestelle. Kalkuliert wird das Fahrzeug und die Fahrt, die es zurücklegt — nicht das Gewicht der Ware. Sinnvoll, wenn die Sendung den Laderaum ausfüllt, die Ware unterwegs nicht umgeschlagen werden darf oder Be- und Entladefenster feststehen.

Komplettladung im Detail

Teilladung (LTL)

Mehrere Sendungen teilen sich ein Fahrzeug. Die Teilladung beansprucht einen erheblichen Teil des Laderaums, ohne ihn zu füllen, und wird über die belegten Lademeter kalkuliert — also über die Stellfläche, die die Ware über die Breite der Ladefläche einnimmt. Zwischen Beladung und Entladung kann die Sendung an einem Depot umgeschlagen werden.

Expressfracht

Der Termin ist die bindende Vorgabe, und das Fahrzeug wird danach ausgewählt statt nach der Sendungsgröße. In der Regel exklusiv, einmal beladen, einmal entladen, ohne Standzeit. Die teuerste der vier Arten, und nur dann die richtige, wenn die Kosten einer verspäteten Lieferung höher sind als die des Transports.

Palettenversand

Bereits palettierte, möglichst stapelbare Ware, die über die Depots eines Netzes läuft und je Palette kalkuliert wird — nach Stellfläche und Höhe. Beide Seiten müssen eine Palette annehmen und abgeben können.

Sammelgutverkehr — die Bündelung vieler kleiner Sendungen über ein festes Linien- und Hub-Netz — ist geplant und wird derzeit nicht angeboten. Diese Seite führt ihn auf, damit die Abgrenzung zur Teilladung und zum Palettenversand erkennbar bleibt, und nicht als Leistung, die angefragt werden kann.

Vor der Anfrage

Was eine Anfrage beantwortbar macht.

Ohne diese Angaben lässt sich eine Anfrage nicht belastbar kalkulieren.

Vier Angaben entscheiden darüber, ob eine Anforderung genau kalkuliert werden kann: die vollständigen Adressen von Be- und Entladestelle statt der Ortsnamen; was die Ware physisch ist — Bruttogewicht, Grundfläche und Ladehöhe je Packstück und ob sie stapelbar ist; was beide Seiten beim Be- und Entladen tatsächlich leisten können; und wie viel Spielraum der Liefertermin hat.

Alles, was das Regime ändert, gehört ebenfalls in die Anfrage: Gefahrgut nach ADR, eine Temperaturführung, ein Übermaß. Keine dieser Anforderungen spricht gegen einen Transport — jede davon ist aber ein Grund, ein bereits abgegebenes Angebot zu korrigieren, wenn sie erst später genannt wird.

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