HELPERG Ecosystem

Equipment

Megatrailer

Ein Megatrailer ist auf mehr nutzbare Innenhöhe ausgelegt als ein Standardauflieger — für Ware, der der Platz lange vor dem zulässigen Gewicht ausgeht.

Verkehrsträger
Straße
Veröffentlichte Werte
14, jeweils mit benannter Quelle

Geeignet für

Wofür dieses Equipment gedacht ist.

  • Leichte, voluminöse Ware, die den verfügbaren Raum füllt, bevor sie sich einer Gewichtsgrenze nähert
  • Sendungen, die sich bei entsprechender Höhe in zwei Lagen stapeln lassen und dadurch Fahrzeuge einsparen
  • Verpackungen, Dämmstoffe, Kunststoffe, Textilien, Möbel und ähnliche Güter geringer Dichte
  • Ströme, bei denen die Zahl der Fahrzeuge und nicht die Tonnage die Transportkosten bestimmt
  • Regelmäßige Transporte zwischen Standorten, deren Zufahrt und Ladeeinrichtungen als passend bekannt sind

Technische Angaben

Veröffentlichte Werte und wer sie veröffentlicht.

Innenhöhe
3,000 mmDerselbe Auflieger veröffentlicht zwei Höhen: 'Clear side height (lower edge of the external beam) | 2595 - 2845 mm' UND 'Clear side height (on mesh box width) | 3000 mm' — 3,00 m gibt es nur über die Breite der Gitterbox, nicht über das ganze Profil. Krones Datenblatt nennt die Bedingung: 3.000 mm verlangen einen 50-mm-Hals mit einer Zugmaschine von 915 mm Sattelhöhe oder einen 80-mm-Hals mit 885 mm. Schmitz veröffentlicht für den S.CS MEGA 'up to 3,200 mm'. All das liegt unter der Grenze von 4,00 m nach 96/53/EG Anhang I 1.3.Krone (Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG) Quelle, geprüft 2026-08-14
Innenlänge
13,620 mmWörtlich 'Clear side length | 13620 mm' für den Typ SDP 27 eLG50-CS. Ein Megatrailer ist nicht länger als ein gewöhnlicher Curtainsider — es ist dieselbe Länge von 13,62 m mit abgesenktem Fahrgestell für mehr Höhe. Schmitz führt für den S.CS MEGA '13.62 / 15.00 / 16.37 m', wobei die beiden längeren marktabhängig sind.Krone (Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG) Quelle, geprüft 2026-08-14
Innenbreite
2,480 mmWörtlich 'Clear side width | 2480 mm'; die Tabelle zum S.CS MEGA von Schmitz nennt dieselben 2.480 mm. Die Breite ändert sich zwischen Standard und Mega nicht — nur Höhe und Fahrgestell tun das.Krone (Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG) Quelle, geprüft 2026-08-14
Nutzlast
32,650 kgWörtlich 'Payload | 32650 kg', dazu 'Permissible total weight | 39000 kg' und 'Dead weight | 6350 kg' in derselben Tabelle; Krones Datenblatt zur Hubdach-Variante bezeichnet den entsprechenden Wert als 'Payload (technically possible): approx. 32,500 kg' und das Leergewicht als 'approx. 6,500 kg'. Es gilt dieselbe Warnung wie beim Curtainsider: Die rechtliche Obergrenze ist die 40-t-Grenze für Fahrzeugkombinationen nach 96/53/EG Anhang I 2.2.2, und das schwerere Fahrgestell eines Megatrailers zehrt daran. Megatrailer wählt man für Volumen, nicht für Gewicht.Krone (Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG) Quelle, geprüft 2026-08-14
Leergewicht
6,350 kgWörtlich 'Dead weight | 6350 kg' für den SDP 27 eLG50-CS in Standardausführung. Krones eigenes Hubdach-Datenblatt zum SDP 27 eLG4-CS nennt 'approx. 6,500 kg' — 150 kg Unterschied bei zwei Varianten desselben Modells, und das ist die Größenordnung der Schwankung, mit der bei jedem Leergewicht zu rechnen ist.Krone (Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG) Quelle, geprüft 2026-08-14
Rauminhalt
bis zu 100DER SCHWÄCHSTE EINTRAG DIESES SATZES — nur veröffentlichen, solange das 'up to' die Redaktion übersteht. Es ist eine Marketingunterzeile und keine Zeile technischer Daten: Sie steht im Untertitelelement der Seitenüberschrift und ist auf der englischen Seite unübersetztes Deutsch — 'Mit hohem Ladevolumen setzt der Sattelcurtainsider S.CS MEGA den Standard im Volumen-Transport mit bis zu 100m3 Volumen.' Krone veröffentlicht für den Mega Liner überhaupt keinen Rauminhalt, und kein Hersteller gibt für einen anderen Aufliegertyp m³ an. Das Volumen folgt der Höhenvariante, es ist also eine Obergrenze für eine Konfiguration und keine Spezifikation.Schmitz Cargobull Quelle, geprüft 2026-08-14
Ladungssicherung, EN 12642 Code XL
Bei Schmitz und Krone auf Curtainsidern serienmäßig zertifiziert; bei Kögel-Pritschenaufbauten optional ZertifizierungDrei getrennte wörtliche Bestätigungen, und der Unterschied zwischen ihnen zählt: Schmitz — 'DIN EN 12642 Code XL. Certified structural rigidity as standard.'; Krone-Datenblatt — 'load security certificate according EN 12642 Code XL'; Kögel-Pritschenseite — 'Optionally with certification according to EN 12642 XL (VDI 2700)'. XL ist bei gängigen Curtainsidern also Standard und bei Pritschenaufbauten eine BESTELLOPTION. Eine Seite darf nicht behaupten, ein bestimmter zum Auftrag erscheinender Auflieger sei XL-zertifiziert — das ist eine Tatsache je Fahrzeug, und die EG-Leitlinien sagen, die Belastbarkeit solle am Fahrzeug gekennzeichnet sein und ohne sichtbare Kennzeichnung sei anzunehmen, dass die Plane keine lastaufnehmende Funktion hat.Schmitz Cargobull / Krone / Kögel Quelle, geprüft 2026-08-14
Seitenwandfestigkeit, EN 12642 XL
40 (0,4 P), über die Länge und mindestens 75 % der inneren Seitenwandhöhe verteilt % der NutzlastAus der englischen PDF-Fassung von 'Cargo securing for road transport — 2014 European best practices guidelines' (ISBN 978-92-79-43665-9), abgerufen aus diesem Datensatz, etwa S. 16 bis 18. Wörtlich: 'If the side walls are built according to EN 12642 XL the side walls are tested to take up a force corresponding to 40 % of the payload (0.4 P) uniformly distributed over the length and at least 75% of internal height of the sidewall.' Begleitwerte auf denselben Seiten: XL-Stirnwand 50 % (0,5 P), XL-Rückwand 30 % (0,3 P); die niedrigeren Stufen nach Code L sind Stirnwand 40 % max. 5.000 daN, Seitenwände 30 %, Rückwand 25 % max. 3.100 daN. Entscheidend ist die Feststellung der Leitlinien, dass 'side walls in a curtainsider built according to EN 12642 L is regarded as a weather protection only'. Die Leitlinien sind rechtlich nicht bindend; der Text der EN-Norm selbst ist bei CEN kostenpflichtig und wurde nicht herangezogen.European Commission, Directorate-General for Mobility and Transport Quelle, geprüft 2026-08-14
Anordnung der Zurrpunkte (EN 12640)
paarweise gegenüberliegend; 0,7–1,2 m Längsabstand; höchstens 0,25 m vom Außenrand mWörtlich aus derselben EG-Veröffentlichung von 2014 (etwa S. 21): 'Lashing points in load carriers should be placed in pairs, opposite each other, along the long sides with a spacing of 0.7 – 1.2 m longitudinally and a maximum of 0.25 metres from the outer edge. Continuous lashing anchorage bars are preferable.' Das ist die Antwort auf die Frage nach der Zahl genormter Zurrpunkte: Die Norm legt ABSTAND und FESTIGKEIT fest, keine Anzahl — eine Anzahl darf also nicht als genormt veröffentlicht werden. Die Hersteller weichen darin voneinander ab (Krones Multi-Lock-Außenrahmen bietet Positionen alle 100 mm, weit dichter als das Mindestmaß).European Commission, Directorate-General for Mobility and Transport Quelle, geprüft 2026-08-14
Festigkeit der Zurrpunkte (EN 12640)
800 (3,5–7,5 t); 1.000 (über 7,5–12,0 t); 2.000 (über 12,0 t), 4.000 allgemein empfohlen daNTabelle 3 derselben Veröffentlichung, wörtlich einschließlich ihres Sternchens wiedergegeben: 'Vehicle total mass in tonnes / Strength of lashing point in daN — 3.5 to 7.5 : 800; above 7.5 to 12.0 : 1.000; above 12.0 : 2.000* *(in general 4.000 daN is recommended)'. Für jeden hier betrachteten Sattelauflieger gilt nur die Zeile 'above 12.0 t'. Die Leitlinien ergänzen, dass 'Lashing points in sound condition on a vehicle in sound condition are considered to meet the requirements ... even if no certificates are available' — eine zustandsabhängige Vermutung und keine Garantie.European Commission, Directorate-General for Mobility and Transport Quelle, geprüft 2026-08-14

EU legal maximum

Maximale Höhe
4.00 mAnhang I Nummer 1.3, gilt für jedes Fahrzeug. Das ist die Obergrenze, aus der die Bauform des Megatrailers folgt: 4,00 m Gesamthöhe abzüglich Reifen, Fahrgestell und Dach ergeben die rund 3,00 m Innenhöhe, die Krone nennt. Nationale Ausnahmen bestehen — Artikel 4 Absatz 2 erlaubt den Mitgliedstaaten, im NATIONALEN Verkehr Fahrzeuge zuzulassen, die unter anderem von Nummer 1.3 abweichen, weshalb höhere Kombinationen in manchen Staaten rechtmäßig verkehren und grenzüberschreitend nicht. Die konsolidierten Fassungen von EUR-Lex sind Arbeitshilfen ohne Rechtswirkung; verbindlich sind allein die Fassungen im Amtsblatt.European Union — Directive 96/53/EC, consolidated text (EUR-Lex) Quelle, geprüft 2026-08-14
Maximale Breite
2,55 (allgemein); 2,60 (temperaturgeführte Fahrzeuge) mAnhang I Nummer 1.2: (a) alle Fahrzeuge außer temperaturgeführten 2,55 m; (b) Aufbauten temperaturgeführter Fahrzeuge oder temperaturgeführte Container und Wechselaufbauten 2,60 m. Genau die zusätzlichen 50 mm für temperaturgeführte Aufbauten erlauben einem Kühlauflieger trotz isolierter Wände 2.490 mm innen und erklären die Angabe '2,460 or 2,490 mm' von Schmitz. Konsolidierte Fassung — siehe den Vorbehalt zur Verbindlichkeit oben.European Union — Directive 96/53/EC, consolidated text (EUR-Lex) Quelle, geprüft 2026-08-14
Maximale Länge, Sattelzug
16.50 mAnhang I Nummer 1.1 (Sattelkraftfahrzeug); ein Lastzug misst 18,75 m. Zusammen mit Nummer 1.6 — größter Abstand von der Achse des Sattelzapfens bis zum Heck des Sattelanhängers, 12,00 m — ist das der Grund, warum 13,62 m die nahezu durchgängige europäische Innenlänge ist. Nummer 1.5 verlangt zusätzlich, dass die Kombination innerhalb eines Kreisrings mit 12,50 m Außen- und 5,30 m Innenradius wenden kann. Konsolidierte Fassung; nationale Ausnahmen nach Artikel 4.European Union — Directive 96/53/EC, consolidated text (EUR-Lex) Quelle, geprüft 2026-08-14
Maximales Gewicht, Fahrzeugkombination
40 t (fünf-/sechsachsiger Sattelzug); 44 t (dreiachsige Zugmaschine + zwei-/dreiachsiger Sattelanhänger im kombinierten Verkehr mit Containern/Wechselaufbauten bis 45 Fuß); 42 t (zweiachsige Zugmaschine + dreiachsiger Sattelanhänger, derselbe Fall) TonnenAnhang I Nummer 2.2.2 Buchstaben a bis d. Das ist die Zahl, die jede Nutzlastangabe der Hersteller oben unbuchbar macht, und die eine regulatorische Tatsache, die eine Equipmentseite nicht weglassen darf: Die 40 t umfassen Zugmaschine, Auflieger und Ladung. Die Werte 44 t und 42 t gelten NUR für den im Text beschriebenen Fall des kombinierten Verkehrs mit Containern oder Wechselaufbauten und dürfen nicht als allgemeine Straßengrenze zitiert werden. Die Mitgliedstaaten können im nationalen Verkehr nach Artikel 4 Absatz 2 Abweichungen zulassen, grenzüberschreitende und inländische Grenzen unterscheiden sich also.European Union — Directive 96/53/EC, consolidated text (EUR-Lex) Quelle, geprüft 2026-08-14

Randbedingungen

Was den Ablauf begrenzt.

  • Der Vorteil ist volumetrisch; schwere Ware gewinnt nichts und ist auf einem Standardauflieger unter Umständen besser aufgehoben
  • Die geringere Bodenfreiheit macht Rampen, Steigungswechsel, Schwellen und unbefestigte Höfe zu einem realen Aufsetzrisiko
  • Die Rampenhöhe sollte an beiden Enden geprüft werden, bevor das Fahrzeug bestellt wird
  • Fähr-, Bahn- und Tunnelvorgaben können eigene Anforderungen an das Fahrzeug stellen
  • Es ist eine Spezialeinheit, die Verfügbarkeit ist enger und ein kurzfristiger Ersatz nicht zugesichert
  • Jede Stapelplanung hängt davon ab, ob Ware und Verpackung eine zweite Lage tatsächlich tragen
  • Zulässige Maße und Gewichte unterscheiden sich je nach Land und sind für die konkrete Strecke und den konkreten Transport zu bestätigen