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Incoterms-Klausel

FOB — Free On Board

FOB wurde für Ware geschrieben, die unmittelbar an Bord eines Schiffes geladen wird. Sie auf einen Container anzuwenden, der an einem Terminal übergeben wird, erzeugt eine Lücke, die keine Seite steuert.

In der Praxis

Was das für eine Sendung bedeutet.

  • Die Regel will eine Übergabe am Schiff im benannten Verschiffungshafen; was die Parteien einander schulden, regelt der Kaufvertrag und nicht die Regel allein
  • Sie ist nur für See- und Binnenschiffsverkehr gedacht, und es gibt keine Fassung davon, die Luftfracht sinnvoll beschriebe
  • Die Ausfuhrformalitäten im Abgangsland liegen unter dieser Regel beim Verkäufer
  • Benennen Sie den Verschiffungshafen, und wo er mehrere Terminals hat, benennen Sie das gemeinte
  • Legen Sie im Vertrag fest, welche Entgelte am Versandort im Preis enthalten sind; die Klausel klärt das nicht von selbst
  • Erwägen Sie für Container stattdessen FCA — sie legt die Übergabe dorthin, wo sie tatsächlich stattfindet
  • Nennen Sie Regelwerk und Fassung im Vertrag, damit die Buchstaben nicht unter einer anderen Rechtstradition gelesen werden

Eine eigenständige Zusammenfassung für Versender und kein Ersatz für den Regeltext. Die Internationale Handelskammer veröffentlicht den maßgeblichen Incoterms-Wortlaut, hält daran das Urheberrecht und überarbeitet die Regeln in Abständen; nutzen Sie die aktuelle ICC-Ausgabe und benennen Sie die Fassung im Vertrag.

Die Übersicht nutzen

Die Definition auf den konkreten Vertrag und die konkrete Sendung anwenden.

Eine Übersicht erklärt die Rolle einer Klausel oder eines Dokuments. Welche Fassung, welche Bedingungen und welche Anforderungen gelten, ist für den Einzelfall zu klären.

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